Hakenbüchse und Arkebuse

Allgemeines,Landsknechte,waffen — Schlagwörter: , — thomas @ 15:53

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Mit Hakenbüchse und Arkebuse wird eine vielfältige Familie von Vorderladern des 15. und 16. Jahrhunderts bezeichnet. Diese finden sich in Europa und Asien mit Luntenschloss und einem Kaliber von etwa 18 bis 20 Millimetern. Die früheren und schwereren Hakenbüchsen waren noch klobige Weiterentwicklungen der Faustrohre , die allerdings mittels Kolben und Luntenschloss entscheidend verbessert wurden. Sie eigneten sich aufgrund ihrer Schwerfälligkeit ausschließlich als Verteidigungswaffen, wobei sie vorwiegend von der Burgmauer herab eingesetzt wurden; einige frühe Modelle mögen sich nur durch Kolben und Haken von einem Handrohr unterschieden haben und wurden (wie gehabt) abgefeuert, indem die Lunte von Hand an das Zündloch geführt wurde.

Langbogen Armbrust Hakenbüchse 

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Ritterlager & Marktspektakel

Allgemeines,Geschichte,Landsknechte — Schlagwörter: , , — thomas @ 11:11

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Aus der Lutherstadt haben sich die Räuber, Weyber & Spießgesellen sowie die Landsknechte Wittenberg e.V. angesagt. Für Gaumen und Magen gibt es Metgetränke und Wein, Rahmbrote, Gegrilltes, Räucherfisch und Knoblauchbrot, Produkte vom Ziegenhof, Eis, Kuchen und Crepes.

Zum Städtewettbewerb ab 12 Uhr hat sich der enviaM-Truck angesagt und ab 14 Uhr präsentiert der Wittenberger Trachtenverein im Rahmen einer historischen Modenschau prachtvolle Gewänder. Die Gruppe “Saltatio Burgus“ aus Roßlau führt ab 15.30 Uhr Tänze des Mittelalters auf. Die schon zur guten Tradition gewordene Abendveranstaltung findet erstmals in der Friederikenstraße statt: Dort unterhält ab 17 Uhr ein Blasorchester und ab 19 Uhr erklingt Live-Musik mit Phil.

Der Laurentiusmarkt ist keine Neuerfindung, sondern die Wiederbelebung einer sehr alten Tradition. Dieser Markt wird bereits im “Coswiger Landbuch“ von 1566 erwähnt, die Ursprünge reichen aber viel weiter in die Vergangenheit zurück. Seit dem 13. Jahrhundert wird Laurentius in Deutschland als besonders beliebter Märtyrer verehrt. Im dritten Jahrhundert wurde er in Rom über glühendem Feuer zu Tode gemartet und gilt deshalb als Schutzpatron aller Berufe, die mit dem Feuer zu tun haben.

Landsknechte & Söldner

 

Der 10. August ist der Namenstag des Heiligen, seit dem Mittelalter fanden an diesem Tag neben den kirchlichen Feierlichkeiten auch Jahrmärkte statt. Auch in diesem Jahr wird wieder der Laurentiustaler an einer historischen Presse geprägt. Er zeigt auf der Rückseite das Coswiger Stadtwappen und auf der Vorderseite immer ein neues Ansichtsmotiv der Stadt.


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Schwertfechten – Technik des Mittelalters

Landsknechte,Schwertkampf,waffen — Schlagwörter: , — thomas @ 14:09

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Das Fechten und die Choreographie erfordern Disziplin

Ein Show-Kampf mit stumpfen Waffen im historischen Gewand also. Andernfalls hätte das Kolleg die Arbeitsgemeinschaft, die seit knapp einem Jahr existiert, gar nicht erst genehmigt. Björn Buda ist Sport-Koordinator am Kolleg und begeistert von der AG. „Das Fechten und die Choreographie erfordern eine unglaubliche Disziplin und Balance. Das ist gut für die Entwicklung der Persönlichkeit und des Körpergefühls.” Außerdem werden durch unterschiedlichen Bein-Stellungen, die im Übrigen ihren Ursprung im Karate haben, verschiedene Muskelgruppen trainiert. Zwei Stunden dauert das Training, das bei Ungeübten schnell einen Muskelkater hervorrufen kann. Da die Schwerter nicht ganz billig sind – etwa 140 Euro pro Stück – ist das Westfalenkolleg auf Sponsoren angewiesen. (weiterlesen …)


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Mit Kanonendonner ins Mittelalter

Allgemeines,Kanonen,Landsknechte — Schlagwörter: , , — thomas @ 09:17

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Kanonendonner

Der junge Mann mit dem Kettenhemd kniet nieder zum Gebet. Er murmelt ein paar lateinische Worte, dann gibt er den Befehl zum Schießen. Eine Magd in mittelalterlicher Robe zündet mit der Lunte die Kanone. Ein ohrenbetäubender Lärm durchbricht die gespannte Stille an der Werburg. Hunderte von Besuchern schauen beim Mittelalterfest zu, wie die Gruppe “Nürnberger Aufgebot von 1474″ den Nachbau einer großkalibrigen Kammerbüchse zündet. Im 15. Jahrhundert war die Kanone mit jeder Menge Schwarzpulver und Kugeln aus Stein geladen. Beim Mittelalterfest will man jedoch auf Nummer sicher gehen: “Da ist nur Pulver und Gras drin”, sagt Tobias Putzo von der Gruppe aus Süddeutschland.

langbogen armbrust hakenbüchse

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Leibhaftige Landsknechte


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landsknechte söldner im mittelalterGrausam war das Leben der Landsknechte

Damals als sie mit einfachen Mitteln und für ein wenig Lohn in den Krieg zogen. Und heute? „Heute ist es ein Hobby“, sagt Wolfgang Stöger und strahlt. Das Tragen von geschlitzten und gepufften Gewändern und schweren Waffen macht ihm Spaß. So viel, dass er gemeinsam mit den anderen Mitgliedern der Füssener Gruppe „Cornices Faucium“ zahlreiche Wochenenden im Jahr bei historischen Bürgerfesten verbringt. Dort geben sie den Besuchern einen Einblick in ihr Lagerleben und exerzieren mit ihren Waffen. Sein Kollege Manfred Wiltschka zeigt einigen neugierigen Buben und Mädchen die Schwerter, die die Männer bei sich tragen. Mit offenem Mund und aufgerissenen Augen stehen sie vor dem großen verkleideten Mann. „Neben einem langen Schwert trugen die Landsknechte damals auch einen Katzbalger mit sich, ein Kurzschwert“, zeigt er den Kindern. Verletzen kann sich dabei niemand. „Nach dem deutschen Waffengesetz dürfen die Klingen der Schwerter nicht scharf sein“, erklärt Wolfgang Stöger.

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Katzbalger der Landsknechte


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landsknechte söldner im mittelalter

Katzbalger

Das “Katzbalger” genannte Kurzschwert war eine der wichtigsten Waffen der deutschen Landsknechte. Der Legende nach leitet sich der Name von dem Katzenleder ab, das angeblich für den Griff oder als Scheide verwendet wurde. Ebenfalls könnte der Begriff von dem Wort “katzbalgen” für Raufen oder Prügeln stammen. Da der Katzbalger vor allem im Getümmel im Nahkampf eingesetzt wurde, in dem die zeitgleich von den Landsknechten eingesetzten Hellebarden und Partisanen, einer Stangenwaffe von 2 bis 2,7m Länge, deren gerade Klinge im unteren Drittel zwei nach oben gekrümmte Spitzen besitzt, unpraktisch waren, spricht einiges für diese Herleitung des Namens. Außerdem gab es für die Landsknechte noch den sog. Zweihänder oder Biden-Händer; ein gewaltiges, bis zu mehr als 1,60 m langes Langschwert mit dem spezielle Manöver durch geübte Fechter ausgeführt wurden.

mehr zur Bewaffnung, aber auch zur Kampftechnik und Geschichte der Landsknechte, ihrem Kampf und dem Tross- und Lagerleben, erfährt man im Sachbuch “Landsknechte und Söldner – Kampf und Lagerleben im Mittelalter”


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