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Mittelalterfest
Das Mittelalterfest in Golling hält wieder zahlreiche interessante und begeisternde Impressionen bereit. So wird man den Klängen der Musikgruppen und Spielleuten lauschen können. Im mittelalterlichen Lager werden wieder zahlreiche neue und bekannte Gruppen das Leben im Mittelalter zum hautnahen Erlebnis werden lassen. Gaukler, und Schwertkampfvorführungen sorgen für allerley Kurzweyl. Im ausgedehnten Mittelaltermarkt können Sie handgefertigte Waren und Dinge des täglichen mittelalterlichen Bedarfes erwerben und den zahlreichen Handwerkern auch direkt über die Schulter schauen. Ob alt, ob jung es kommt jeder auf seine Kosten, denn die Bandbreite des Spektakels bietet sowohl romatisch Besinnliches, wie Spass und Action. So sei es auf mittelalterlichen Festen, Märkten, Eigenveranstaltungen oder bei sonstigen Events. Unser Repertoire besteht aus mittelalterlichem Schaukampf, Waffen- und Rüstungsschau, Lagerleben mit Kochstelle, Geschichtenerzählungen aus alter Zeit und auch aus mittelalterlicher Musik. In der alten Zeit der Kelten gab es geweihte Krieger, die von den Galliern „Soldurii“ genannt wurden. Der Titel selbst bezeugte, dass man ein herausragender Schwertkämpfer war und der Elite-Einheit der Soldurii angehörte. Ihre Lebensweise sah so aus, dass sie alle Annehmlichkeiten des Lebens mit denen genossen, denen sie Freundschaft geschworen hatten. Wenn einem von ihnen Gewalt widerfuhr, trugen sie gemeinsam mit ihm sein Unglück, kämpften an seiner Seite oder begingen im schlimmsten Fall mit ihm Selbstmord.
Heute erlebt der europäische Schwertkampf der mittelalterlichen Ritter eine Erneuerung mit dem Interesse an mittelalterlichem Leben und der Kampftechnik des Schwertfechtens. Mehr zur Technik und Geschichte des Schwertkampfes am Langen Schwert nach Talhoffer und Lichtenauer erfährt man im Sachbuch
Schwertkampf im Mittelalter -
Geschichte und Technik
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Wie war das Leben, Kämpfen und Sterben der Landsknechte, der Söldner im Mittelalter?
Sie hatten oft keine oder nur geringe Bindungen an ihren Landesherren, lebten und kämpften gemeinsam mit Söldnern aus vielen Herren Länder. Die tiefgreifenden Wandlungen vom feudalen Ritter- zum Söldneraufgebot sind Teil der geschichtstragenden gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Veränderungen in Europa seit dem 15. Jahrhundert. Dabei waren der militärische Einsatz, der in erster Linie von der Finanzkraft des Auftraggebers abhing, der Lebensalltag sowie Ethik und Moral dieser Kriegsknechte einem steten Wandel unterworfen. Unabhängig von der festgefügten Ständeordnung entstand eine eigene Alltagskultur der Landsknechte, die in vielfältiger Weise durch künstlerische Darstellungen überliefert ist. Das Buch schildert in lebendiger, packender Sprache nicht nur alle Seiten des Lebens dieser Kriegsknechte, sondern auch die Machtverhältnisse und politischen Ziele der Kriegsherren. Er behandelt die Wechselverhältnisse zwischen Waffenproduktion und Kriegswesen, die Herstellung von Waffen und Rüstungen, die Handhabung und den taktischen Einsatz von Blank- und Feuerwaffen. Durch die komprimierte, jedoch in der Thematik umfassende Darstellung entstand ein spannend geschriebener Überblick zum Landsknechtwesen.
hier gehts zum Buch:
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Das neue Sachbuch “Bogen, Armbrust, Hakenbüchse – Entwicklung und Technik der Fernwaffen des Mittelalters” ist im Buchhandel erhältlich.

Dieses Sachbuch behandelt die Entwicklung der Schuss-, Fern- und Feuerwaffen des europäischen Mittelalters und ihre Bedeutung bei den großen mittelalterlichen Schlachten und Belagerungen. Neben den Schusswaffen der Fuß- und Reitertruppen werden auch die Fernwaffen der Artillerie bis hin zu den ersten schweren Geschützen der Rohrartillerie dargestellt. Es befasst sich mit den Distanzwaffen, die in den Schlachten und Belagerungen des Früh-, Hoch- und Spätmittelalters von Rittern, Landsknechten und Söldnern eingesetzt wurden. Von den frühen Schlachten des 100-jährigen Krieges über die Landsknecht-Züge und die Kreuzzüge bis zu den Schlachten und Belagerungen des 30-jährigen Krieges werden die unterschiedlichen Waffen und ihre Technik detailliert vorgestellt. Auch die unterschiedlichen Taktiken, vom Pfeilhagel der Langbogen-Schützen bis zum schweren Festungsbeschuss mit Tribok oder Steinbüchse, von Arkebusen aus den Gevierthaufen der Landsknechte und den Kavallerie-Attacken mit Radschlosspistolen werden erläutert. (weiterlesen …)
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Vorsicht ist geboten, wenn Sierig, Wagner oder andere Aktive der Schwertkampfgruppe “Pugnare Nescimus”, beheimatet auf Wasserschloss Ovelgönne (Bad Oeynhausen), ihre Klingen kreuzen. “Wir haben keine Gegner, nur Partner”, betonen beide Trainer. Die Kunst bestehe darin, dem Schlag vorm Treffer den Schwung zu nehmen. Nie wird ohne Helm und Panzerhandschuhe gekämpft. Wer im Kampf zu Wutausbrüchen neigt, fliegt aus der Gruppe.
Aber das erzählen Sierig und Wagner nur am Rande. Wegen eines Turniers haben die zweitgeborenen Söhne mittelalterlichen Grafen (jedenfalls in der Gruppe) ihr Lager nicht im Steinbruch des Kleinenbremer Besucherbergwerks aufgeschlagen. Vielmehr helfen sie dem Förderverein des Bergbaumuseums beim Bau eines Rennofens, in dem Eisen aus heimischem Erz hergestellt wird. Eisen, das Ritter gut gebrauchen können. (weiterlesen …)
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Über 30 mittelalterliche Wagen sind im Besitz des Frundsbergfestrings. Und der Wagenpark wird, so der Vorsitzende des Frundsbergfestrings, Hermann Schuster, kontinuierlich erweitert. Er stellte nun die neueste Errungenschaft vor: Einen original Fasswagen, der mit vier Fässern zu je 700 Litern 2800 Liter Flüssigkeit (bevorzugt Wein) befördern konnte und somit die Landsknechte bei guter Laune hielt. (weiterlesen …)
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Bogen, Armbrust oder Hakenbüchse, das waren die bevorzugten Waffen für den mittelalterlichen Fernkampf.Das neue Sachbuch „Bogen, Armbrust, Hakenbüchse – Entwicklung und Technik mittelalterlicher Fernwaffen“ befasst sich mit den Distanzwaffen, die in den Schlachten und Belagerungen des Früh-, Hoch- und Spätmittelalters von Rittern, Landsknechten und Söldnern eingesetzt wurden. Von den frühen Schlachten des 100-jährigen Krieges über die Landsknecht-Züge und die Kreuzzüge bis zu den Schlachten und Belagerungen des 30-jährigen Krieges werden die unterschiedlichen Waffen und ihre Technik detailliert vorgestellt.
Bogen, Armbrust, Hakenbüchse
Auch die unterschiedlichen Taktiken, vom Pfeilhagel der Langbogen-Schützen bis zum schweren Festungsbeschuss mit Tribok oder Steinbüchse, von Arkebusiern aus den Gevierthaufen der Landsknechte und den Kavallerie-Attacken mit Radschlosspistolen werden erläutert. Wer sich heute mit den mittelalterlichen Waffen beschäftigt, wird viele interessante Erläuterungen und Beschreibungen finden, die das Verständnis und den heutigen Umgang ermöglichen. Das Buch wenden sich unter anderem an aktive Langbogen-Schützen, an Schwarzpulver-Schützen, aber auch an Darsteller und Spieler aus der LARP oder Reenactment-Bewegung. (weiterlesen …)