Neue Blütezeit von Landsknechten und Heerlagern

Allgemeines,Living History,Veranstaltung — Schlagwörter: , — thomas @ 21:38

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Pünktlich zum Saisonbeginn der mittelalterlichen Heerlager erscheint ein neues Sachbuch über Landsknechte und Söldner

Kaum sind die letzten Mittelaltermärkte rund um Ostern geschlossen, beginnt bereits der Start in die neue Sommersaison. Auch 2009 erwartet die Besucher der mittelalterlichen Märkte eine Fülle an unterschiedlichsten Veranstaltungen rund um alle mittelalterlichen Aktivitäten mit Landsknechten und Feldlagern.

Kein Wunder, wird doch die Zahl der Interessierten Mittelalterfans immer größer. Und so wächst auch die Zahl der Begeisterten, die nicht nur passiv dabei stehen wollen, sonder aktiv an den unterschiedlichsten Aktivitäten teilnehmen möchten. Nun kann und will sicher nicht jeder gleich an einem Ritterturnier teilnehmen, aber die eine oder andere Aktivität im Rahmen von Schaukämpfen oder mittelalterlichem Lagerleben soll es dann schon sein. Und so wächst auch die Zahl der Angebote von mittelalterlichen Waffen und Ausrüstungsstücken mit jedem neuen Markttag. Auch online gibt es mittlerweile eine Fülle von unterschiedlichsten Angeboten. Hat der begeisterte Mittelalter-Fan dann seine erste schaukampftaugliche Waffe erstanden, beginnt meist die Suche nach einer Gruppe Gleichgesinnter, mit denen der sichere Umgang mit diesen Waffen geübt werden kann. Begleitend dazu gibt es mittlerweile aber auch eine kleine Auswahl an fachlicher Literatur, die sich kompetent mit den Kampf-Techniken der mittelalterlichen Blankwaffen beschäftigen.

Das neue Sachbuch des Autors Thomas Meyer behandelt die Geschichte der Söldner und Landsknechte im mittelalterlichen Europa. Das Leben und Kämpfen der Söldner und Landsknechte im mittelalterlichen Europa; im großen Heerlager, bei der Belagerung von Burgen und Städten und in den großen Feldschlachten beschreibt das neue Sachbuch so detailliert, wie die politischen Hintergründe und die geschichtliche Entwicklung der militärischen Auseinandersetzungen. Dabei werden die traditionellen Waffen und Rüstungen genauso vorgestellt wie die Verteidigungsanlagen von belagerten Festungen, die schwere Artillerie und Belagerungsgeräte. So wird die Zeit der großen Schlachthaufen von Schweizer Reisläufern und deutschen Landsknechten hier wieder lebendig.

landsknechte söldner

Detaillierte Infos findet man auch unter www.landsknechte-und-soeldner.de

Landsknechte & Söldner – Kampf und Lagerleben im Mittelalter
ISBN 978-3-8370-8992-9,
mit zahlreichen Illustrationen

Das Buch: Landsknechte und Söldner – Kampf und Lagerleben im Mittelalter ist auch in allen online-Buchhandlungen erhältlich; so z.B. bei amazon und libri


Die Bauchmuskelbibel

wenn Wallenstein regiert

Allgemeines,Geschichte,Landsknechte — Schlagwörter: , — thomas @ 11:03

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Vom 27. Juni bis 26. Juli finden die Wallenstein-Festspiele in Altdorf statt. Der Kartenvorverkauf für die Theateraufführungen hat bereits begonnen.

Die Tribüne im malerischen Innenhof des Altdorfer Wichernhauses wird emsig aufgebaut, die Proben für die Wallenstein-Theaterstücke laufen auf Hochtouren. Vom 27. Juni bis 26. Juli verwandelt sich die malerische Altstadt Altdorfs wie seit über 100 Jahren wieder in ein mittelalterliches Lagerleben. Die Freiluft-Theater-Attraktion lockt alle drei Jahre auf den Marktplatz und in die ehemalige Universitätsstadt im Nürnberger Land, wo Wallenstein einst tatsächlich studierte.

In zwei unterschiedlichen Theaterstücken wird sein Leben als Student und als Feldherr im Dreißigjährigen Krieg unterhaltsam geschildert. Den farbenprächtigen Rahmen der Festspiele bietet das Lagerleben am neu gestalteten Marktplatz, wo Hunderte Mitwirkende in authentischen Kostümen ihre Zelte aufschlagen. Landsknechte und Bürgerwehr, Reiter und Musketiere, Bauern und Zigeuner verwandeln dann die Altstadt in eine reizvolle Szenerie.


Die Bauchmuskelbibel

Historischer Markt rund um Oppenheimer Ruine Landskrone

Allgemeines,Landsknechte,Veranstaltung — Schlagwörter: , — thomas @ 20:07

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Wohl kaum eine Stadt am Rhein eignet sich besser, um das Mittelalter aufleben zu lassen, als Oppenheim. Grandios die Kulisse der Burg “Landskrone”, die 1689 geschleift wurde. Schon 1008 erhielt Oppenheim die Marktrechte. Am Wochenende wurden wie vor 1000 Jahren rund um die Mauern der Burg Waren zum Kauf angeboten. Nur konnte nicht mehr wie früher getauscht werden. Wenn ein großer Markt angesagt war, kamen die Menschen in Scharen, um Neuigkeiten zu erfahren, die Spielleute zu hören und Gaukler zu sehen.

Die Hälfte der Besucher kam aus der Umgebung, meist in mittelalterlichen Gewändern. Ritter und Knappen gab es zu bestaunen, Prinzessinnen, reiche Kaufleuten, Bauern und Leibeigene. Hätte der eine oder andere Besucher nicht sein Handy benutzt oder auf die Armbanduhr geschaut, man hätte sich an der Nase zupfen müssen, um wieder auf den Boden der Realität 2009 zu kommen.

Im mittelalterlichen Demonstrationszug zur Burg sahen die Besucher eine lautstarke Bewegung, begleitet von Trommlern, Musikern und Gauklern. Die Landsknechte dominierten mit den Rufen “Es lebe der Kaiser, es leben die Huren”. Was sie allerdings forderten, blieb im Dunkeln, da die Landsknechte damals grundsätzlich gegen Lohn für alles kämpften. In der Burg wurden zur Markteröffnung die Gilden, Ritter und Amtmänner begrüßt.

An 70 Verkaufstischen, mit Planen überdacht, boten die Händler ihre Waren feil. Dieses Angebot war riesig, alles zu erfassen, brauchte Zeit. Interessant waren die Arbeiten der Handwerker in den Schmieden, am Holzbackofen, am Spinnrad oder Webstuhl. Der Korbmacher war fleißig dabei, seine Arbeit zu demonstrieren.

Vertreten waren auch die Töpfer und Kerzenzieher. Die Gewandschneiderei zeigte das Modernste, was gerade bei Umhängen, Kopfbedeckungen und festlichen Gewändern getragen wurde. Die Besuche beim Edelsteinschleifer, Maler, Bild-, Laternen-, Flachsbauer oder Schindelmacher bleiben in Erinnerung.

mehr über Landsknechte und Söldner, aber auch über das mittelalterliche Schwertfechten erfährt man in den Büchern “Landsknechte & Söldner – Kampf und Lagerleben im Mittelalter” und “Schwertkampf im Mittelalter – Geschichte & Technik” .

Alle Infos auch unter www.schwertkampf-mittelalter.de
und www.landsknechte-und-soeldner.de


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Das Söldnerwesen in der Geschichte des Kriegswesens

Allgemeines,Landsknechte,Literatur — Schlagwörter: , — thomas @ 11:08

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Das Söldnerwesen, besonders Landsknechte und Reisläufer, bestimmenim Mittelalter die Entwicklung des Kriegswesens.
(newsmax.de) Wir finden die gegen Entlohnung kämpfenden, oft fremdländischen Krieger bereits im Altertum, die Griechen in den Heeren der Pharaonen und Perserkönige, die Numidier im Dienste Karthagos, die Germanen im Sold der römischen Imperatoren, die Waräger am Hofe von Byzanz, die türkischen Miettruppen im Dienste des Kalifen in Bagdad, über die Fremdenlegionäre der Neuzeit bis zu den “Weißen Riesen” der letzten Jahre in den Kämpfen in Katanga und Rhodesien.

Doch kaum eine Truppe ist in unserem Sprachraum so bekannt und populär geworden wie die Landsknechte, wenn auch die Bezeichnung selbst jetzt fast nur im negativen Sinne gebraucht wird.

Schon in der historischen Literatur zeigen sich äußerst divergierende Züge, da die Quellen selbst unvereinbare Zeugnisse bieten.

“Der deutsche Landsknecht gehört zu den populärsten Figuren der Geschichte. Nicht nur die Historiker des Kriegswesens nehmen Anteil an ihm, auch die Kulturgeschichtsschreiber der verschiedensten Richtungen wenden ihm ihre Aufmerksamkeit zu. Daß eine hohe Blüte der Illustrationskunst zeitlich mit der Entfaltung des Landsknechtwesens zusammenfällt, mag zum Teile diese Erscheinung erklären; die gleichzeitigen Bilder haben uns mit den trotzigen Gestalten und dem malerischen Kleide, mit dem schwerfälligen Gewalthaufen und dem Lagerleben der Landsknechte vertraut gemacht. Ebenso große Anziehungskraft üben ihr volkstümliches Wesen und die kräftige Sprache, in welcher Ihre Ordnungen und Gewohnheiten uns überliefert sind”.

Ohne Zweifel waren die Schweizer und die Schweizer Söldner des ausgehenden 15. Jahrhunderts die Vorbilder und Lehrmeister der Lanksknechte. Im 15. Jahrhundert erfreute sich der deutsche Söldner noch keines besonderen Ruhmes, doch wurde durch die Reformen Kaiser Maximilians der Begriff des Landsknechtes und das Landsknechttum zu einem scharf umrissenen Begriff mit bestimmten Eigenschaften im guten wie im bösen Sinn, die anderen Söldnern fehlten.

“Sie dienten dem Kaiser und entwickelten ein häufig fast chauvinistisch anmutendes nationale Engagement; sie ließen sich anwerben von den Fürsten des Reiches, aber auch vom französischen König. Sie konservierten in ihren Regimentern archaische Verfassungsformen und machten zugleich Vorstellungen geltend, die den heutigen Beobachtern modern anmuten. Sie begriffen sich als Orden und entwickelten Formen der Verwaltung, des Brauchtums und der Rechtspflege, die ihnen eine feste, innere Geschlossenheit und Disziplin gaben; vielfach aber verweigerten sie jeden Dienst, entglitten der Gewalt ihrer Kommandeure und wurden zur Soldateska. Sie galten sich selbst als militärische Elite, aber Quellen belegen, daß nicht nur Beuteerwartung und der Glanz des Erfolgs ihr Verhalten bestimmen, sondern auch der nüchterne Wunsch, zur Not durch Absprache mit dem Gegner den ‘Arbeitsplatz’ zu erhalten.”

mehr Informationen zu Söldner und Landsknechten findet man im neuen Sachbuch
Landsknechte und Söldner – Kampf und Lagerleben im Mittelalter

Thomas Meyer
Landsknechte & Söldner
Kampf und Lagerleben im Mittelalter
ISBN 978-3-8370-8992-9,
Paperback, 112 Seiten,
mit zahlreichen Illustrationen


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Mittelalterliches Lagerleben und Kurzweyl

Allgemeines,Landsknechte,Veranstaltung — Schlagwörter: , — thomas @ 21:29

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Seit 2002 lädt das „Wormser Netzwerk Lebendiges Mittelalter“ jährlich zu Markt,
Lager und Spektakel ein. Dort erwartet die Gäste an drei Tagen ein Mittelaltererlebnis im Grünen, mit rund 40 Lagergruppen, über 600 Gewandeten und mehr als 100 Ständen.

Keine Zeit zum Durchschnaufen bleibt dem „Netzwerk Lebendiges Mittelalter Worms“ nach der erfolgreichen Kultursommer-Inszenierung vor dem Wormser Dom: Rund 350 Akteure in 30 Zuggruppen stellten am Muttertag den Einzug von Kaiser Friedrich II und seiner Braut Isabella von England sowie die anschließende Hochzeit im Jahr 1235 nach. Und einige der Elemente und Gruppen, die die Besucher am 10. Mai in Worms bewundern konnten, werden zum Spectaculum wieder zu sehen sein. So wird unter anderem das prächtige Schiff, welches die „Freien Gewandeten“ in Eigenregie für den Festzug bauten, in Zukunft auch beim Spectaculum zum Einsatz kommen.

Kulturkoordinator Volker Gallé: „Ohne die fast zehnjährige Erfahrung der ehren- und hauptamtlichen Netzwerker aus Bürgerschaft und Stadtverwaltung wären zwei so große Events von hoher Qualität in so kurzem Abstand nicht zu bewältigen. Diese Form kultureller Bürgerbeteiligung ist ein wesentlicher Bestandteil der Wormser Kulturpolitik.“

Lang ist die Warteliste für Händler, und Lagergruppen, die gerne am Spectaculum teilnehmen möchten. Rund 400 Bewerbungen gingen alleine 2009 für die 100 Marktstände bei Marktmeister Klaus Susemichel ein. Die Wormser Veranstaltung genießt weit über die Grenzen dieser Region einen hervorragenden Ruf. Die Mittelalter-Szene schätzt vor allem die eingespielte und deshalb reibungslose Organisation sowie die Abgeschiedenheit in der Natur. „Am Abend wenn es dunkel wird im Wald glaubt man wirklich, dass die moderne Zivilisation ganz weit weg ist“, schwärmt Mit-Organisator Bernd Findt. Wenn die Besucher am Abend gegangen sind geht das Lagerleben weiter – dann ist man „unter sich“, genießt die Atmosphäre und geht zum Beispiel in die „Taverne Zum Rostigen Ritter“, zu Klaus und Heidi, die eigentlich in Rathskirchen leben und seit der ersten Stunde in Worms mit dabei sind.

Auch 2009 setzt man von Seiten der Veranstalter beim „Spectaculum“ auf das bewährte und mit den Jahren gewachsene Konzept: Geschichtenerzähler und Puppenspieler, Musikgruppen mit mittelalterlichen Programmen, Feuershows und Schwertkämpfe, Tanzgruppen, dazu Gaukler, Magier und allerlei Händler, die auf dem Markt ihre Waren feilbieten: Beim Spectaculum gibt es für alle Altersgruppen viel zu sehen, zu erleben und mitzumachen. Die dargestellte Zeitspanne umfasst dabei die Jahre zwischen 500 und 1500 n.Chr.

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wennn uns das Mittelalter lockt

Allgemeines,Landsknechte,Veranstaltung — Schlagwörter: , — thomas @ 20:47

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Die Gruppen Ars Belli, Amicorum Gartia, Communis Pristina, Malleus Paganorum, Holtener Rotte und Hirschsteiner Söldner-Lanze zeigen, wie – original – in einem großen Feldlager Ende des 15. Jahrhunderts gelebt wurde. Sitten und Gebräuche werden vorgeführt, aber auch Kriegskunst sowie Belagerungs- und Waffentechniken. Vieles kann auch ausprobiert werden: Bogenschießen etwa, oder die Armbrust. Oder mit dem Feuerstein Flammen entzünden.

Mitglieder der Gruppe Experimentum führen handwerkliche Tätigkeiten und mittelalterliche Handelskunst vor. Die Mitstreiter der Gelsenkirchener Gruppe Erlkönig mischen sich derweil als Erzähler, Gaukler oder Spielleute unters Volk. Märchenerzählerin Jessica Burri verzaubert ihre Zuhörer und nimmt sie mit in die Welt der Sagen und Burgen – nicht nur kleine, für die es auch noch besondere Angebote gibt.

Für deftige Stimmung und Fröhlichkeit sorgen die „Galgenvögel” mit alten volkstümlichen Sauf-, Rauf- und Halunkenliedern. Den Kontrast bieten im Schloss die Mitglieder der Salzburger Gruppe „Dulamans Vröudenton”, die auf 17 verschiedenen historischen Musikinstrumenten Musik des Mittelalters und feine Töne der Renaissance erklingen lassen. Nicht zu vergessen mittelalterliches Theater: Mehrfach verteilt über den Tag gibt es 12-minütige Vorführungen des Hans-Sachs-Theaters. Und na-türlich ist den ganzen Tag über (10 bis 18 Uhr) für mittelalterliche Gaumenfreuden gesorgt – u.a. ein Spanferkelessen.

„Gaudium in Horst” soll Spaß machen, Erlebnis sein, aber auch Infotainment darstellen, mit dem über das späte Mittelalter und die beginnende Renaissance, über das Alltagsleben vor rund 500 Jahren, über Sitten und Gebräuche berichtet werden soll. Auf großen Infotafeln gibt es Beschreibungen, Hintergründe und Aufklärungen.

Mittelalter zum Anfassen – das gibt es am Sonntag, 17. Mai, auf und am Schloß Horst. Ritter und Landsknechte, Gaukler und Pilger, Spielleute und Edelmänner werden zu bestaunen sein. In der Gräfte finden sich ein Feldlager – und Kriegsgerät wie eine Blide, aber auch Kanonen und Mörser, die sogar zum Einsatz kommen (11 und 17.30 Uhr). Mehr als 100 Profis aus zehn Gruppen laden zum „Gaudium in Horst” – und wollen auch Wissenswertes über das späte Mittelalter und über die beginnende Renaissance vermitteln.

„Wir wollen die Besucher auf eine Reise in längst vergangene Zeiten mitnehmen”, erläutern die Veranstalter. „So oder ähnlich muss oder könnte es sich in Horst und Umgebung zugetragen haben…”


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